"Offene Weite - nichts von heilig."

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Sonntag, 12. Juni 2016

ZEN FOR NOTHING und andere Neuigkeiten

 
ZEN FOR NOTHING

Zen for Nothing ist ein Dokumentarfilm über eine junge Schweizer Frau, die den Winter in einem japanischen Zen-Kloster verbringt. In diesem Dokumentarfilm reist die in Bern lebende Schauspielerin Sabine Timoteo nach Japan, lediglich begleitet von Regisseur Werner Penzel (“Step Across the Border, Lucie et maintenant“). Dort verbringt sie einige Monate (Herbst 2013 – Frühjahr 2014) im kleinen Zen Kloster “Antaiji“. Das an der Westküste gelegene Kloster ist jedoch nicht das Ziel ihrer Reise, sondern deren Anfang. Unter Abt Muhō Nölke, einem gebürtigen Berliner, und dem Zen-Meisters Kodo Sawaki lernt sie dort, wie die japanische Philosophie sich im Alltag widerspiegelt. Inmitten der grünen Wälder des kleinen Ortes bekommt sie nun Einblicke in den Zen-Buddhismus und lernt das klösterliche Leben kennen. “Zen for Nothing“ feierte auf dem bedeutendsten Filmfestival des Schweizer Films, den Solothurner Filmtagen, im Januar 2016 sein Debüt.
Der Film läuft noch am 12.06., 13.06. und 15.06.2016 (letzte Vorstellung) im  Filmhaus Saarbrücken, Mainzerstraße.

Einmalige Gelegenheit in diesem Jahr mit Muho in Schin-Up-Geul, Holland Zazen zu üben.
Jeder, der mit Muhō, dem deutschen Zen-Meister und Abt des Zen-Klosters Antaiji, Japan am 28.08.2016 in Schin-Op-Geul, Holland von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr Zazen und Kinhin üben will, kann sich ab sofort hier anmelden.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit Muhō um 13:00 Uhr und anschließendem Tellerabwaschen gibt Muhō ein Teishō.
Preise: 30 Euro inclusive Mittagessen und Vortrag. 10 Euro fuer nur den Vortrag. Für diejenigen, die es nicht zahlen können, kann eine Abmachung getroffen werden. Es wird zusätzlich um eine freiwillige Spende für den Kursleiter Muhô gebeten. Bitte nehmen sie auch ihr eigenes Zafu und Zafuton mit.
Jede/r Kursteilnehmer/in trägt selbst die volle Verantwortung für seine Aktivitäten während Kurses.

Neues Buch von Muhō
Muhō hat ein neues Buch geschrieben: 
Ein Regentropfen kehrt ins Meer zurück 
Warum wir uns vor dem Tod nicht fürchten müssen

Viele Menschen fürchten sich vor dem Sterben, vor Krankheit, Alter und Tod. Der in Japan praktizierende Zen-Meister Muho kann diese Ängste gut nachvollziehen: Der frühe Tod seiner Mutter, den er als siebenjähriges Kind erlebte, hat ihn zutiefst geprägt. In Deutschland geboren und aufgewachsen, führte ihn dieses einschneidende Erlebnis Jahre später zum Zen und schließlich nach Japan. Inzwischen leitet er das größte Zen-Kloster des Landes. Kaum jemand versteht es daher besser, die westliche und die östliche Sicht auf die zentralen Aspekte unseres Lebens zu verbinden: Während sich die meisten Menschen im Westen um ihre Zukunft sorgen und festzuhalten versuchen, was sie an Beziehungen, Erinnerungen und Werten besitzen, konzentriert man sich im Zen ganz auf den gegenwärtigen Moment. Die Kunst des Loslassens beginnt demnach nicht erst am Ende des Lebens, sondern jetzt – wenn wir uns auf diesen Augenblick einlassen.
Das Buch erscheint am 01.09.2016 im Berlin Verlag und kostet gebunden 16 € und bei amazon als Ebook 14,99 €.

Neuer Übungsraum für die unabhängige Zen-Übungsgruppe Zen-Do-Alt-SB
Wir können wahrscheinlich im September 2016 wieder für alle, die in Saarbrücken einfach so Zazen üben wollen, ohne einem Verein oder ähnlichem anzugehören, wieder eine Gelegenheit bieten.
Näheres demnächst in diesem Blog.



Was bringt uns das? Die Antwort ist einfach: Nichts! 
Zenpraxis ist nichts weiter als ein Ausdruck natürlichen Lebens, ohne Ziel, nicht einmal Erleuchtung.